Regine Karina

  • ausgebildete psychologische Beraterin
  • Trainerin für Entspannung und Selbstmitgefühl
  • geistig-mediale Heilerin
  • Jin Shin Jyutsu-Praktikerin (japanisches Heilströmen)
  • Aromatherapeutin
Regine Karina

Steckbrief

  • innerlich immer in Bewegung
  • Malerei und Schreiben fördern meinen Selbstausdruck und innere Prozesse
  • Begeisterungsfähigkeit und Neues wagen sind oft zusammen
  • Es gibt immer etwas zu lernen
  • Meine Hochsensibilität erst Mitte 30 als Stärke erkannt
  • Liebevolle Unterstützung geben und empfangen macht mein Leben reicher
  • Heilung auf allen Ebenen eines Wesens empfinde ich als heiligen Prozess, bei dem man sich mit mehr von sich selbst verbindet

Berufung

Ich sammelte Erfahrungen in 2 Bereichen: Psychologische Beratungen und energetische Heilverfahren

  • In den psychologischen Beratungen fiel mir auf, dass es innere Bereiche gibt, an die Heilsuchende einfach nicht heran kommen.
  • Bei den energetischen Heilverfahren fiel mir auf, dass das Gefühl der Selbstbefähigung meist ausblieb. Ein Grund dafür schien mir, dass die Ursache tief in der Person selbst, nicht ausreichend ergründet wird.
  • Die größten Erfolge hatte ich mit meinen Klienten, wenn ich beide Bereiche verband und mich auf zwei wesentliche Aspekte konzentrierte: Selbstwahrnehmung und Eigenverantwortung.

Über 5000 Stunden Arbeit mit Klienten

Meine unterstützende Ausrichtung in Schlagworten

klientenzentrierte Gespräche (Carl Rogers), innere Anteile (Dagmar Kumbier, Schulz von Thun), spirituelle Psychologie, Achtsamkeit, transpersonale Psychologie, Yoga, Atemarbeit, Abgrenzung von Religionen/Gurus, Freiheit und Bewusstsein des Glaubens, EFT, TRM, Essenzen/Aromen, Heilströmen, Selbstfreundlichkeit

Um Himmels Willen tanze

Um Himmels Willen tanze – als PDF-Datei

Ich halte mich für eine kluge Frau. In mir gibt es eine große Leinwand innerer Bilder. Meistens bin ich clever genug, zu wissen was genau in mir diese innere Leinwand bemalt. Manches wird real – auch wenn das anfangs nur Wenige genauso sehen. Anderes zeigt mir mein Sehnen – das, was real werden will. Und wieder anderes zeigt mir die Verarbeitung dessen, was einst real war. Die Liste lässt sich fortsetzen.

Doch was ist, wenn alle Cleverness mal aussetzt. Wenn – nur rein hypothetisch gesprochen – du etwas vollkommen Neues erlebst, und gänzlich, wirklich gänzlich keine Ahnung hast, was du tun sollst. Na ja, vielleicht – nur rein hypothetisch gesprochen – hast du eine Arbeitshypothese, aber das Leben hat dir genug Erfahrung geschenkt, um zu wissen, dass die Zeit noch nicht reif für Schlussfolgerungen ist. Da stehst du nun – immer noch rein hypothetisch – liegst nächtelang wach und grübelst. Und grübelst. Ohne den erlösenden Gedanken. Wenn du innerlich frei wärst, würdest du es einfach herauszufinden. Rein in die unbekannte Situation, dann weißt du mehr. In der Praxis wirst du schon irgendwann merken, was in dir Sehnen, was Erfahrung und was echtes Bauchgefühl ist. Doch manchmal öffnet das Leben einem nicht alle Türen. So wie in diesem hypothetischen Fall. Und du stehst allein, verheddert in dieser Situation, total übermüdet, beschämt von der eigenen Uncoolness und ohne Aussicht auf eine schnelle Klärung da. Na – so clever bin ich dann wohl doch nicht. Und überhaupt, bin ich ja wahrscheinlich sowieso nicht gut genug. Sicher habe ich nicht die Fähigkeiten, die es nun braucht. Sicher macht das Leben sowieso, was es will. Was kann ich schon ausrichten? Aber die größte Unruhe kommt erst jetzt… Was ist, wenn sich meine Hoffnung erfüllt? Wenn ich mich mit dem Unbekannten konfrontiere und alles nicht nur Wunschdenken war? Wenn es echtes Bauchgefühl war? Wenn tatsächlich klappt, was ich mir wünsche? Warum macht mir das die größte Angst? Ich weiß, mein Leben ist im Moment alles andere als der sichere Rahmen für etwas Wundervolles und Neues. Aber – Ist es wirklich das?

Stopp! Stopp mit den Selbstzweifeln! Stopp mit den klein machenden und unfreien Gedanken! Und da ist sie wieder… Meine leise die Stimme des Vertrauens. In mir. Ganz tief – höre ich sie „Süße, du machst dir das Geschenk, in Treue zu dir zu leben. Und all die Schätze zu teilen, mit jedem, der es will.“ Das musste ich hören. Denn das weckte etwas in mir. Es weckte – in dieser hypothetischen Geschichte – die Erinnerung an mein großes und freies Ich. Und dann – war alles wieder da! Das alles, das für alle hypothetischen und realen Situationen gilt!

In jedem Fall habe ich Grund, das was ist, zu genießen! Den Moment. Das Jetzt. Mit samt all seinen Fragen. Ich lass ALLES stehen. Das Wunder des Neuen, die Magie des Alten, die vielen unbekannten Komponenten. Tanze von Neu zu Alt, von Alt zu Unbekannt. Und wieder zurück. Leben heißt tanzen. Ich nehme mein Herz mit. Mein Lachen. Und dann lass ich mich um Himmels willen nicht aufhalten zu tanzen!

Und meine Geschichte? Nun ja, dieser Tanz endete ohne den gewünschten Erfolg. Dennoch: ich tanze weiter!

Regine Karina Ansermoz (2021)